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About

Durch ihre facettenreiche musikalische Persönlichkeit ist Yudania Gómez Heredia nicht nur als Dirigentin verschiedener Besetzungen zu sehen, sondern auch als Komponistin, Organistin und Performerin.


Schon mit sieben Jahren wurde ihr künstlerisches Talent in ihrer Heimat Santa Clara, Kuba erkannt und gefördert.
Dort erhielt sie ihre musikalische Ausbildung in Gesang, Musiktheorie, Chorleitung und Komposition. Erst an der School of Arts Villa Clara und dann weiter auf der Nationalen Musikschule und am Institut für Kunst in Havanna.

2015 kam sie durch ein Förderungsprogramm der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg nach Deutschland.

Dort absolvierte sie ein Studium in Kirchenmusik mit Schwerpunkt Orgel Improvisation bei Prof. Markus Rupprecht und Prof. Stefan Baier.

Ergänzend dazu besuchte sie Orgelmeisterkurse bei Michael Radulesco, Hans-Ola Ericsson und Tierry Escaich.


Ein Masterstudium in Fach Chorleitung bei Prof. Alfons Brandl folgte danach an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Derzeit absolviert sie ebenfalls in Nürnberg ein Masterstudium im Fach Dirigieren bei Prof. Guido Rumstadt.

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Dirigentin

Yudania Gómez Heredia ist bekannt für ihr temperamentvolles Dirigat.

Ihr Schwerpunkt ist die Verbreitung klassischer Musik aus Lateinamerika, Asien und Afrika in europäischen Raum und die Urraufführungen von Werken jungen Komponisten.

​Kooperationen mit der chinesischen Komponistin Yilin Yang und dem kubanischen Bariton Antoin Herrera López Kessel brachten sie zur Leitung von Ensembles für neue Musik in der Hochschule für Musik Nürnberg und in der Musikakademie der Stadt Basel, in der Schweiz.

 

Sie besuchte Meisterkurse bei Cristóbal Soler, Will Humburg 
und Georg Christoph Sandmann.

Gómez Heredia schrieb Geschichte als die erste weibliche Dirigentin des Weißenburger Kammerorchester.

Sie war Finalistin des Dirigierwettbewerb des Lugo Music Festivals 2023 in Spanien. Im selben Jahr bekam sie den DAAD Preis der Hochschule für Musik Nürnberg für das Projekt "Latinoamérica canta!"

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Chorleiterin

Wegen ihrer langjährige Erfahrung als Chorsängerin und ihrer Chorleitungsausbildung in Kuba und in Deutschland besitzt Gómez Heredia hervorragende stimmbildnerische Kenntnisse für die Arbeit mit Profi- und Laienchör sowie für die Interpretation oratorischer Chorwerke bis zu Pop und Jazz.

Bereits mit 17 Jahren leitete sie den Kinderchor an der Schule „Estado Plurinacional de Bolivia“, in Havanna.

Während ihres Studiums in Regensburg übernahm Gómez Heredia zwischen 2016 und 2020 die Leitung des Männergesangsvereins Stadtamhof.

In Nürnberg übernahm sie die Leitung des Pop Chores des Bildungszentrum Nürnberg, des Posaunenchores Alfershausen, Thalmässing und die Assistenz beim Hans Sachs Chor Nürnberg.

Zwischen 2020 und 2022 leitete sie den Kirchenchor St Albertus Magnus in Stein, Nürnberg mit dem sie die selbst komponierte „Misa Afrocubana“ für Solisten, Chor und Orchester in ihrem Chorleitungs-Masterabschluss uraufführte.

Seit Oktober 2022 leitet sie die Neustädter Kantorei Erlangen.

Organistin

Als Organistin ist sie sehr bekannt für ihre fantasievollen Improvisationen.

Sie inspiriert sich sowohl aus den klassischen Formen als auch aus der kubanischen Volksmusik und dem Jazz.​

Gómez Heredia gibt regelmäßig Orgelkonzerte innerhalb Deutschlands und ist derzeit tätig als Organistin der Apostel Kirche, Greding und St. Michael, Thalmässing.

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Komponistin

Ihren ersten Kontakt mit der Komposition erhielt sie durch die Literatur.

Im Alter von 7 Jahren begann Gómez Heredia ihre eigenen Gedichte und Lieder zu schreiben.

Mit ihrem Musikstudium an der School of Arts in Villa Clara, begann sie für Klavier zu komponieren.

Ab 2011 konsolidierte sich ihr Kompositionsstil. Sie besuchte die Masterklasse von Kompositionsprofessor Juan Piñera am Konservatorium Amadeo Roldán.

Sie führte ihre Kompositionen in Konzerten der School of Music in Havanna auf und erweiterte ihre Arbeit auf Vokal- und Kammermusik.

2014 gewann sie den Kompositionspreis „Musicalia“ des Instituto Superior de Artes in Havanna in der Kategorie Vokalmusik.

Es folgte ihre Teilnahme am Kompositionspreis „Casa de las Américas“.

Seit 2017  ist sie aktiv beim Unternehmen Gegenwart Regensburg.

 

Ihre Werkverzeichnis umfasst verschiedenste Gattungen. In ihrer Musiksprache verbindet sie unterschiedliche Einflüsse: Von Gregorianischem Choral bis hin zu afrokubanischer Musik.

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Performerin

Ihr erster Auftritt als Performerin in Deutschland war bei der Opernproduktion „Elizabetta“, von Gabriel Prokofiev am Theater Regensburg, Spielplan Sommer 2019.

Es folgte der Lecture Performance „Eine Erinnerung dass wir viele sind“ am Staatstheater Nürnberg, Spielplan Sommer 2021.

​2022 war sie bei der Produktion „Bovary“ am Gostner Hoftheater Nürnberg beteiligt, unter der Regie von Joanna Lewicka und Christine Hass. Sie war nicht nur als Schauspielerin zu sehen sondern auch als Sängerin und Instrumentalistin.

Aktuell ist sie zu sehen bei der Produktion "Trip to a foreign Land" unter der Leitung von Susanne Frey in der Hochschule für Musik Nürnberg.

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